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Endlich durchschlafen!

Junge Frau streckt sich glücklich im Bett nach Aufwachen
Schriftzug in Schreibschrift "Just Relax"
Durchschlafen ohne nachts ständig aufzuwachen - wir zeigen dir, wie wichtig das Durchschlafen für unseren Körper ist und wie es auch dir mühelos gelingt!

Durchschlafprobleme sorgen für unruhige Nächte

Schlafstörungen treten in verschiedenen Formen und Variationen auf. Die einen können nicht einschlafen, die anderen haben Probleme beim Durchschlafen und wieder andere liegen nach dem Aufwachen stundenlang im Bett und kommen nicht aus den Federn. Besonders nervig ist es, wenn man nachts müde ins Bett fällt, die Augen schließt, einschläft und dann – mitten in der Nacht, lange bevor der Wecker klingelt – wieder erwacht. Statt sofort wieder einzuschlafen, liegt man dann wach im Bett, wälzt sich von einer zur anderen Seite, klopft sein Kissen aus, aber findet einfach nicht mehr ins Land der Träume zurück. Wenn sich dieses Szenario öfter in der Woche und mehrmals die Nacht ereignet, kann es sogar zu körperlichen Krankheiten oder Depressionen kommen. Auch Durchschlafprobleme, die nicht ganz so oft auftreten, rauben uns Energie und Kraft für den nächsten Tag und sorgen dafür, dass wir in Stresssituationen im Alltag viel gereizter reagieren. Wir erklären, wann es sich um krankhafte Durchschlafstörungen handelt, die vom Arzt untersucht werden sollten und welche Tipps bei gelegentlichen Durchschlafproblemen helfen.

Was durchschlafen nicht bedeutet

Gut schlafen, heißt durchschlafen?

Nur der, der durchschläft, schläft auch gut und wacht erholt auf? Ganz so kann man das nicht sagen – denn jeder gesunde, erwachsene Mensch wacht nachts bis zu 30 Mal auf. Dabei handelt es sich aber nur um kurze Wachphasen, die bis zu 3 Minuten lang sind und an die man sich am nächsten Morgen meistens nicht mehr erinnern kann. Diese Wachphasen waren besonders früher für Jäger und Sammler sehr bedeutsam, um nachts zwischendurch die Lage zu checken und Gefahrsituationen zu erkennen. Fakt ist also – niemand schläft von morgens bis abends durch und das ist ganz normal und gut so.

Durchschlafen ist nicht gleich lange schlafen

Im Schlaf durchlaufen wir verschiedene Phasen, die durch unterschiedlich festen Schlaf gekennzeichnet sind. Nachdem wir eingeschlafen sind, gelangen wir zunächst in einen leichten Schlaf, bevor wir die Tiefschlafphase erreichen. Erst dann folgt die Traumphase bzw. der REM-Schlaf, indem unsere Muskulatur zwar völlig erschlafft, unser Gehirn, Herz und Lungen aber völlig aktiv sind. Das Durchlaufen dieser Phasen wird als ein Schlafzyklus bezeichnet, dauert 90 Minuten und wiederholt sich 4 bis 6 mal die Nacht. In den ersten drei Stunden unseres Schlafes ist die Dauer des Tiefschlafes am längsten und am wichtigsten für unsere Erholung. Wenn du also mal nur 6 statt 8 Stunden schläfst, ist das kein Grund zur Besorgnis, weil dein Körper die notwendigen Energiereserven längst aufgefüllt hat. Durchschlafen und sich am morgen erholt fühlen, heißt nicht lange schlafen!

Keiner schläft jede Nacht durch!

Du hattest einen stressigen Tag, eine Tasse Kaffee zu viel und auf der Arbeit gab es Ärger – jetzt liegst du im Bett und nachdem du endlich eingeschlafen bist, wachst du immer wieder auf? In stressigen Lebensphasen ist es ganz normal, wenn es zwischendurch zu Durchschlafproblemen kommt und noch lange kein Grund zur Besorgnis! Je weniger du darüber nachdenkst und dich unter Druck setzt wieder einzuschlafen, umso schneller findest du auch wieder zurück in den Schlaf. Wenn das Einschlafen gar nicht mehr gelingen will, steh kurz auf, vertret dir die Beine und leg dich dann wieder zurück ins Bett. Jedenfalls gibt es niemanden, der jede Nacht durchschläft – kein Grund zur Panik!

Junge Frau streckt sich freudestrahlend auf ihrem Bett nach Aufwachen

Was versteht man unter einer Durchschlafstörung?

Symptome einer Durchschlafstörung

Dass du also ab und zu nicht durchschlafen kannst, ist zwar nervig – aber ganz normal. Von einer Durchschlafstörung ist erst dann die Rede, wenn man in einem Zeitraum von vier Wochen drei mal die Woche aufwacht und dann nicht mehr einschlafen kann. Bei einer milderen Form der Durchschlafstörung können Betroffene 20-30 min nicht mehr einschlafen, andere liegen 1-2 Stunden nachts wach. Vor allem wenn auch schon in der Vergangenheit ähnliche Probleme mit dem Durchschlafen aufgetreten sind, handelt es sich möglicherweise um eine Durchschlafstörung. Ursachen dafür können emotionaler Stress oder Grunderkrankungen, wie z.B. Herz-Kreislaufprobleme, Blutdruck- oder Regulationsstörungen sein. Oder aber ganz banale Gründe wie ein laut schnarchender Partner -- wofür es dann aber Mittel wie Schnarchstopper gibt.

Wirkungen und Folgen einer Durchschlafstörung

Nicht durchschlafen zu können, führt zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen. Langzeitfolgen einer Durchschlafstörung, wenn das Einschlafen schon seit Wochen und Monaten nicht mehr gelingt, können auch ein dauerhaftes Gefühl von Erschöpfung, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen sein. Vermutest oder weißt du zum Beispiel durch den Einsatz eines Schlaftrackers, dass du an Durchschlafstörung leidest, sollte unbedingt der Hausarzt aufgesucht werden. Dieser kann bei körperlichen Defiziten entweder sofort helfen oder andernfalls zum Psychiater oder in eine Schlafklinik verweisen. Die Ursachen sind also sehr unterschiedlich, in jedem Fall können Durchschlafstörungen aber behandelt werden.

Tipps zum Durchschlafen

Setze dich nicht unter Druck

Zunächst sind alle Tipps hilfreich, die auch für ein entspanntes und schnelles Einschlafen sorgen. Es ist wichtig geregelte Abendrituale zu pflegen, auf die eigene Betthygiene zu achten, jeden Tag zur selben Zeit schlafen zu gehen, vor dem Schlafen gehen digitale Medien möglichst zu meiden und mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen keinen stressigen Tätigkeiten mehr nachzugehen, sondern sich zu entspannen. Dunkel deinen Schlafraum ab oder nutze zur Not eine Schlafmaske. Frierst du, nimm eine Heizdecke. Wenn das alles nichts gebracht hat und du mitten in der Nacht wach liegst und nicht wieder einschlafen kannst, dann steh einfach kurz auf. Denn der zwanghafte Versuch, wieder einzuschlafen, hat noch nie jemanden ins Land der Träume geführt.

Durch Entspannungsübungen zum entspannten Durchschlafen

Der Mensch löst sich immer mehr von der Natur, ihren Zyklen und Rhythmen. Bei Einschlaf- oder Durchschlafproblemen verhindern meistens andere Ursachen wie z.B. Stress oder kein freier Kopf am Abend den entspannten Schlaf. Auch eine fehlende Abendroutine ist häufig Anlass dafür, dass viele an gewöhnlichen Nächten und auch bei Vollmond schlecht schlafen. Deswegen beschuldige nicht gleich den Mond für deinen schlechten Schlaf – und informier dich nicht darüber, wann der nächste Vollmond ist – sondern versuche stattdessen deine Betthygiene zu verbessern, indem du z.B. immer zur gleichen Zeit aufstehst und ins Bett gehst.

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