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Steingarten anlegen

Steingarten mit grünen Pflanzen und dunklen Steinen
Schriftzug in Schreibschrift "Just Relax"
Mit einem Steingarten bringst du ferne Bergregionen direkt zu dir nach Hause und kannst diesen Ort der Ruhe genießen, ohne viel Zeit in dessen Pflege zu investieren.

Steingarten – warum überhaupt?

Rasenmähen, Sträucher schneiden, Unkraut jäten und so weiter. Wer einen schön gestalteten Garten haben will, muss auch sehr viel Arbeit in diesen investieren. Diese Zeit haben jedoch viele Menschen nicht und vernachlässigen daher ihren Garten. Falls auch du zu diesen Menschen gehörst oder einfach mal etwas Neues in deinem Garten ausprobieren möchtest, haben wir die perfekte Lösung für dich: ein Steingarten.

Ein Steingarten benötigt wenig Pflege wie ständige Bewässerung und die dafür nötigen Utensilien und gibt dir mehr persönliche Entspannungszeit, die du sonst mit Gartenarbeit hättest verbringen müssen. Aber was ist ein Steingarten überhaupt? Ein Steingarten ist die Nachbildung einer Landschaft, wie sie in Bergregionen üblich ist. Er besteht, wie du wahrscheinlich schon erahnen konntest, zum Großteil aus Steinen. Zwischen diesen Steinen werden Pflanzen gepflanzt. Da er nicht viel Platz benötigt, kann ein Steingarten in jedem Garten angelegt werden und benötigt viel weniger Pflege als ein Blumenbeet oder ein Gemüsegarten. Bei der Gestaltung deines Steingartens sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ein Steingarten sieht in allen erdenklichen Größen schick aus und lässt sich in vielen verschiedenen Formen anlegen. Auch bei der Wahl der Steine und der Pflanzen hast du viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten und kannst den Steingarten nach deinen persönlichen Vorlieben gestalten. Du hast also problemlos die Möglichkeit, auch mit einem Steingarten Urlaubsfeeling zu erzeugen oder daraus einen Familiengarten zu machen.

Einen Überblick über diese vielen verschiedenen Möglichkeiten und wie du bei der Gestaltung deines Steingartens vorgehen solltest, zeigen wir dir im folgenden Abschnitt.

Steingarten anlegen Schritt für Schritt

Planung

Gut geplant ist halb gewonnen. Dieses Sprichwort gilt auch für den Steingarten. Eine akribische Planung wird spätere Unannehmlichkeiten vermeiden und hilft dir zudem herauszufinden, wie dein Steingarten überhaupt aussehen soll. Planungen auf Papier kannst du schließlich leicht umändern, im Gegensatz zu schweren Steinen. Bevor du beginnst, solltest du dir daher als allererstes eine maßstabsgetreue Skizze von deinem Garten anfertigen und festlegen, an welcher Stelle dein Steingarten liegen soll. Dabei solltest du sowohl Lichtverhältnisse, Bäume, als auch die Bodenbeschaffenheit beachten. Am besten für die Steingartenpflanzen ist ein Boden, der viel Sonne bekommt, nährstoffarm und gut wasserdurchlässig ist. Am harmonischsten sieht ein Steingarten aus, wenn er als Hang oder mit Stufen angelegt wird. Das ist jedoch keine Pflicht. Außerdem solltest du den Steingarten noch genauer skizzieren und festlegen, wo zum Beispiel Steine, Pfade, Trittstellen oder Sitzplätze ihren Platz im Steingarten einnehmen sollen.

Vorbereitung des Bodens

Nachdem du alles skizziert hast und nun ein genaueres Bild von deinem Steingarten hast, geht es jetzt an die Vorbereitung des Bodens. Dabei heißt es als erstes: tief stechen, weit schmeißen! Du beginnst nämlich zunächst mit der Auskofferung des Bodens. Dazu hebst du den gesamten Boden der Steingartenfläche circa 30 bis 50 Zentimeter tief aus. Nach dem Ausheben solltest du sämtliche Wurzeln und Unkraut entfernen und gegebenenfalls schonmal ein Gefälle anlegen. Anschließend folgt das Legen einer Drainageschicht. Eine Drainageschicht hilft, Stauwasser kontrolliert abzuleiten. Um eine Drainageschicht zu legen, verteilst du einfach circa 20 Zentimeter Bauschutt, Erde, Sand, Kies oder ein anderes Gesteinsmaterial auf dem ausgekofferten Boden. Um Unkraut vorzubeugen, solltest du die Drainageschicht abschließend mit Unkrautvlies abdecken. Die Vliesschichten sollten sich circa 10 Zentimeter überlappen, damit zwischen ihnen keine Freiräume entstehen. Als letzten Schritt verteilst du über dem Vlies 20 bis 30 Zentimeter Pflanzenerde.

Steine platzieren

Wenn du mit der Vorbereitung des Bodens fertig bist, bist du deinem Steingarten einen großen Schritt nähergekommen. Weiter geht es mit dem Platzieren der Steine. Dabei arbeitest du dich von groß nach klein vor. Du beginnst also mit dem Verlegen der größten Steine. Um dem Steingarten Stabilität zu geben, sollten die Steine mit der größten Fläche nach unten zu einem Drittel im Boden stecken. Gegebenenfalls entstandene Hohlräume kannst du einfach mit Sand auffüllen. Danach verlegst du die mittelgroßen und anschließend die kleinen Steine so, wie du es auf deiner Skizze notiert hast. Wenn du mit dem Verlegen fertig bist, kannst du dich mit gutem Gewissen erstmal ein paar Tage ausruhen. Diese Zeit benötigt der Steingarten nämlich, um die Steine etwas in den Boden sacken zu lassen und so ihre Positionen zu verfestigen.

Bepflanzung des Steingartens

Fast fertig. Nachdem du ein paar Tage wohlverdiente Entspannung genossen hast, bist du jetzt nur noch einen Schritt von deinem fertigen Steingarten entfernt. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Steine deines Steingartens Mitbewohner bekommen – Pflanzen. Da die Hauptdarsteller im Steingarten aber die Steine bleiben sollen, solltest du mit der Bepflanzung eher sparsam vorgehen. Bei der Bepflanzung gräbst du zunächst an der gewünschten Stelle mit einer Handschaufel ein Loch und schneidest das Vlies kreuzweise ein. Das Loch im Vlies sollte dabei nur so groß sein, dass die Wurzel der Pflanze so gerade eben hindurch passt. Anschließend steckst du die Pflanze zu circa zwei Drittel in das gegrabene Loch und füllst dieses wieder auf. So gehst du mit allen Pflanzen vor und schon ist dein individueller Steingarten fertig. Falls du mit der Wahl der passenden Steine und Pflanzen überfordert bist, geben wir dir im Folgenden ein paar hilfreiche Tipps.

Steingarten mit Büschen und viel Gras

Wahl der passenden Steine und Pflanzen

Die Wahl der Steine und Pflanzen für deinen Steingarten hat maßgeblichen Einfluss auf seine Beschaffenheit und seine Optik. Es gibt aber sehr, sehr viele unterschiedliche Steine und Pflanzen. Wie solltest du also bei der richtigen Auswahl für deinen Steingarten vorgehen? Wenn du die folgenden Regeln befolgst, wird es ein Kinderspiel für dich sein, die richtigen Steine und Pflanzen für deinen Steingarten auszuwählen.

Steine

Steine sind das wichtigste Gestaltungsmittel des Steingartens. Bei der Auswahl der Steine für deinen Steingarten solltest du unbedingt darauf achten, nur eine Gesteinsart zu verwenden. Zudem solltest du vor allem große Steine, sogenannte Findlinge, in unterschiedlichen Größen verwenden. Zwischen diesen großen Steinen sollten aber auch immer wieder kleine Steine platziert werden, sodass eine unregelmäßige und doch harmonische Anordnung zustande kommt, wie sie auch in der Natur vorkommen könnte. Bewährte Steinarten sind zum Beispiel Kalksandstein, Granit, Basalt oder Sandstein.

Pflanzen

Bei den Pflanzen deines Steingartens solltest du im Gegensatz zu den Steinen eher auf kleinwüchsige Exemplare, die eine Wuchshöhe von 30 Zentimetern nicht überschreiten, setzen. Klassische Steingartenpflanzen blühen schon früh im Jahr. Typische Steingartenpflanzen sind zum Beispiel Alpenaster, Blaukissen, Grasnelke, Mauerpfeffer oder Steinbrech. Winterfeste Pflanzen, wie zum Beispiel Lavendel, Kriechwacholder oder Heidenelke, sorgen zudem dafür, dass der Steingarten das ganze Jahr über schön grün aussieht. Um eine natürliche und harmonische Optik zu bekommen, solltest du verschiedene Pflanzen mit unterschiedlichen Wuchshöhen und unterschiedlichen Blütezeiten einpflanzen.

Hilfreiche Produkte für das Anlegen eines Steingartens

Neben dem Unkrautvlies, was die Basis eines jeden Steingartens ist und wozu wir dir zu Beginn des Artikels schon 3 Varianten vorgestellt haben, gibt es noch weitere wichtige Utensilien. Wir stellen dir diese im Folgenden kurz vor.

Schubkarre

Damit du dir deinen Rücken beim Steine schleppen nicht kaputt machst, solltest du dir auf jeden Fall eine Schubkarre mit einer angemessenen Größe für deine Steine und für die ausgehobene Erde zulegen.

Kniekissen

Wenn du beim Anbau deines Steingartens kniest, kannst du deine Knie mit Hilfe einer weichen und doch widerstandsfähigen Unterlage schonen. Am besten dafür geeignet sind sogenannte Kniekissen, auf denen du problemlos knieend arbeiten kannst und dir beispielsweise keine Sorgen vor kleinen Steinen oder Wurzeln machen musst.

Schaufel

Eine große und stabile Schaufel und ein Spaten erleichtern dir das Ausheben deines Steingartens und das Verteilen von einzelnen Steinschichten. Sie sind zudem auch für eventuelle spätere Korrekturarbeiten bestens geeignet und sollten ohnehin in keinem Garten fehlen.

Sitzgelegenheit

Wenn du deinen Steingarten so richtig gemütlich gestalten willst, empfehlen wir dir, eine Sitzgelegenheit in diesem zu platzieren. Umgeben von einer nachgebildeten bergigen Alpenlandschaft lässt es sich nämlich sehr gut entspannen. Es gibt natürlich noch jede Menge weitere Gartenmöbel wie z.B. Sonnenschirme, die wir dir für die Zeit nach Fertigstellung deines Steingartens empfehlen können. Komfortable Stühle sollten allerdings schon während des Bebauens da sein, um dich zwischendurch auszuruhen und dir die Möglichkeit zu geben, dich an dem bis dato Geschafften zu erfreuen.

Kommentare (2)

  1. Ich hab den Mini Steingarten in unserem alten haus mal ohne Vlies versucht anzulegen, das konnte man komplett vergessen. Wenn ich nochmal einen Steingarten anlegen sollte jetzt im neuen Garten, dann echt nur mit Vlies. Und dann nicht irgendein Vlies, sondern nur die Markendinger. Also eure empfolenen hier oder die teuren aus dem Baumarkt, Obi, Hagebau, usw. Lohnt sich, wenn man sich die Arbeit nicht doppelt machen will.

    1. Hallo Lutz,

      sehe ich auch so. Lieber ein paar Euro mehr, dafür dann Qualität. Wobei die Steingarten-Vliese bei Amazon sogar ziemlich günstig sind und alle richtig gute Bewertungen haben.

      LG
      Jonas

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