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Herzrasen beim Aufwachen

Frau mit Herzrasen hält sich Brust
Schriftzug in Schreibschrift "Just Relax"
Du hast Herzrasen beim Aufwachen? Keine Panik! Mit den folgenden Hinweisen und Tipps gehört das ganz sicher schon bald der Vergangenheit an.

Herzrasen beim Aufwachen

Ein schlechter Start in den Tag

Schlaf ist für uns das Normalste der Welt, notwendig, entspannend und deshalb gar nicht aus unserer täglichen Routine wegzudenken. Unschön wird es erst, wenn der Schlaf nicht mehr erholsam ist und man den Tag mit lästigem Herzrasen beginnt. Das verursacht nicht nur schlechte Laune, sondern auch Verunsicherung, die sich in unseren Gedanken breitmacht.

Herzrasen am Morgen

Bei Herzrasen pocht dein Herz unkontrolliert schnell – du fühlst dich, als hättest du gerade Sport getrieben und du bist außer Atem. Oft kommen Schwindel, Benommenheit und Schweißausbruch dazu. Deine Gedanken sind überfordert und müssen sich erst wieder ordnen, bevor du genau weißt was gerade passiert. Oftmals sind wir uns den Ursachen gar nicht bewusst und schieben es auf einen weiteren „schlechten Traum“. Wir hoffen einfach, dass es nicht wieder vorkommt und nehmen es so hin. Für mehr Klarheit möchten wir deshalb mit diesem Artikel sorgen. Zwar wissen wir nicht, was deine persönlichen Ursachen sind, aber wir haben einige Ursachen aufgelistet, mit denen dein Herzrasen beim Aufwachen erklärt werden könnte.

Ältere Frau mit Herzrasen hält sich Brust

Was passiert während wir schlafen?

Verstehe deinen Schlaf

Wir wissen alle was „Schlaf“ bedeutet, wissen aber nicht, was unser Körper währenddessen tut. Um das zu verstehen, haben wir dir nun einige Informationen zusammengestellt.

Einschlafen

Fangen wir am besten ganz vorne an: Die Phase des Einschlafens beträgst meist zwischen 5-30 Minuten, abhängig von der Person und der Müdigkeit. Wann wir genau einschlafen wissen wir eigentlich nie, denn es ist ein Sekundenprozess, der schwer nachzuvollziehen ist. Sind wir erstmal eingeschlafen, fährt unser Körper langsam herunter. Die Herzfrequenz nimmt ab, der Blutdruck sinkt, unser Körpertemperatur sinkt und unsere Atmung wird ruhiger und flacher. Diese Prozesse beruhigen unseren Körper, damit er sich vollständig von den vielen Aktivitäten des Tages erholen kann. Außerdem bietet der Schlaf auch unserem Gehirn wichtige Funktionen, welche für die Leistungsfähigkeit essentiell sind.

Schlafphasen

Ganz allgemein betrachtet, besteht unser Schlaf aus zwei Phasen: der Traum- und der Tiefschlafphase, welche sich durchschnittlich in einem 90-minütigen Rhythmus abwechseln. In der Tiefschlafphase werden wichtige Wachstumshormone ausgeschüttet, mit denen sich unser Körper regeneriert und wieder beruhigt. Gegenteilig ist das in der Traumphase, denn hier arbeitet unser Gehirn auf Hochtouren und unser Körper steht derweil unter Strom. Dies liegt an all den Erlebnissen, die wir tagsüber erlebt haben und nun verarbeiten müssen. Im Traum werden aber nicht nur erlebte, vergangene und aktuelle Geschehnisse verarbeitet, sondern auch unserer Phantasie wird freien Lauf gelassen.

Die medizinische Erklärung von Herzrasen

Eine Tachykardie ist der medizinische Fachausdruck für Herzrasen, unter diesem Begriff versteht man ein Herz, welches ungewöhnlich schnell und unregelmäßig schlägt. Normalerweise schlägt das Herz eines Erwachsenen durchschnittlich 60-80 mal pro Minute, bei einer Tachykardie schlägt es circa 100- mal Minute. Schlimmer ist es bei einer starken Tachykardie, denn hier schlägt das Herz bis zu 150- mal in der Minute. Du hast es sicherlich schon bemerkt – Herzrasen ist nicht gleich Herzrasen. Bei etwas Herzrasen musst du nicht in Panik verfallen, denn Herzrasen ist nicht immer gefährlich. Streng genommen ist es sogar eine natürliche und vor allem harmlose Reaktion unseres Körpers auf Angst, Nervosität, Vorfreude oder Panik. Schlägt das Herz aber dauerhaft schnell und das nicht nur in stressigen Situationen, sondern vor allem in Ruhephasen, dann solltest du in Erwägung ziehen einen Arzt du konsultieren, denn häufig kann es auch medizinische Gründe haben. Insbesondere dann, wenn häufiges Herzrasen gepaart mit Schwindel, Druck in der Brust oder Übelkeit auftritt.

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Ursachen für Herzrasen beim Aufwachen?

Herzrasen ist nicht gleich Herzrasen – das ist sicher. Umso schwieriger ist es eine genaue Diagnose aufzustellen und den genauen Grund zu ermitteln. Und hier kommst du ins Spiel! Versuche genau auf deinen Körper zu achten und seine Bedürfnisse zu erkennen. Um dir dies zu erleichtern, haben wir die eine Liste mit möglichen Ursachen deines Herzrasens zusammengestellt. Um passende Hilfsmittel wie zum Beispiel Schlaftracker oder Herzfrequenzmesser zu finden, kannst du dich einfach mal auf Home & Relax umschauen.

Albträume

Ein Albtraum ist nichts anderes, als ein mit Angst und negativen Emotionen geladener Traum und ist sicherlich jedem von uns ein Begriff. Meist entstehen diese von anstrengenden und aufregenden Erlebnissen im Verlaufe des Tages, welche im Traum verarbeitet werden. Weitere Gründe für Albträume können aber auch unterbewusste Ängste, Sogen, vergangene Schicksalsschläge oder etliche andere Faktoren sein, die unser Unterbewusstsein belasten. Wie im Wachzustand auch verursachen diese Faktoren Herzrasen. Oft sind Albträume sehr bizarr und sorgen so zusätzlich für extreme Verwirrung und Benommenheit bei dem Aufstehen. Diese Kombination verunsichert uns zusätzlich und wir müssen uns nach dem aufstehen zuerst einmal sammeln, um zwischen Realität und Traum differenzieren zu können.

Was nun?

Prinzipiell ist ein Albtraum nicht schlimmes – innerhalb von wenigen Minuten haben wir das Geschehene vergessen, manchmal bekommen wir von einem Albtraum nicht mal etwas mit. Lästig und unangenehm wird er erst, wenn Albträume zu einem Dauerzustand werden und wir immer wieder durch solche „Nachtschrecken“ geweckt werden. Denn dadurch sind wir am nächsten Morgen nicht nur müde, angespannt und eventuell leicht gereizt, sondern erhöhen auch das Potenzial von ernsthaften Schlafstörungen. Um dem entgegen zu wirken, gilt es deinen Körper schnell und effizient beruhigen zu können, damit du deinen Schlaf entweder fortsetzten oder deinen Tag entspannt starten kannst. Dies geht mit Hilfe von einer bewussten Atmung ganz schnell. Versuch dich gezielt auf deine Atmung zu konzentrieren und ganz bewusst ein- und auszuatmen – dadurch fängt dein Herz wieder an regelmäßig zu schlagen und dein Körper kann wieder runterkommen. Diese Atemübungen kannst du auch vor dem Schlafen gehen machen, dadurch legst du den Stress des Alltages ab und dein Körper ist vor dem Einschlafen viel entspannter, wodurch ihm das Runterkommen und Fallenlassen leichter fällt.

Niedriger Blutdruck

Herzrasen beim Aufwachen kann auch medizinische Gründe haben, beispielsweise niedriger Blutdruck. Durch den niedrigen Blutdruck wird das Blut verringert, welches von unserem Herz in das Gehirn gepumpt werden soll. Dies hat Schwindelgefühl, Verwirrtheit und etliche andere Symptome zur Folge, die insbesondere bei schnellen Positionsänderungen wie schnellem Aufstehen verursacht werden. Auch Herzrasen ist eine Folge der verminderten Durchblutung, denn unser Körper versucht diesem entgegen zu wirken und lässt unser Herz somit schneller schlagen.

Was nun?

Ob du einen zu niedrigen Blutdruck hast, kannst du mit den passenden Utensilien ganz leicht Zuhause messen, aber auch dein Hausarzt kann dir in wenigen Sekunden die Antwort liefern, zur Orientierung dienen meist die Grenzwerte 110 zu 60 mmHg bei Männern, 100 zu 60 mmHg bei Frauen. Oft ist niedriger Blutdruck erblich bedingt und tritt besonders oft bei jungen und schlanken Frauen auf, aber auch anderen Krankheiten oder Medikamente können niedrigen Blutdruck hervorrufen. Das ist jedoch noch längst kein Grund zur Sorge, denn schon einfache Hausmittel können niedrigem Blutdruck die Stirn bieten. Dazu gehören Wechselduschen, ausreichend Bewegung, ausreichend gesalzene Speisen und genügen Flüssigkeitszufuhr.

Eine Schlafapnoe

Eine Schlaf, was? – Eine Schlafapnoe ist eine weit verbreitete Volkskrankheit und eine der häufigsten Schlafstörung, bei der Atemaussetzer im Schlaf auftreten. Etwa 3,7 Millionen Menschen leiden in Deutschland an der meist verbreiteten Form der Schlafapnoe, der obstruktiven Schlafapnoe. Hier erschlafft die Zungenmuskulatur, wodurch die Atemwege verschlossen werden und das Schnarchen hervorgerufen wird. Diese Atemaussetzer führen zu Sauerstoffmangel und können langfristig zu einem Schlaganfall oder im Extremfall zu einem Herzinfarkt führen kann. Neben den gesundheitlichen Risiken, führt eine Schlafapnoe für die Betroffenen auch zu anderen Hindernissen. Sie fühlen sich trotz stundenlangem Schlaf ständig müde, erschöpft und ausgelaugt, was den Alltag enorm schwierig gestaltet. Denn bei einer mangelnden Sauerstoffversorgung des Gewebes schaltet der Körper eine sogenannte „Weckreaktion“ ein. Bei dieser Weckreaktion werden die Atemmuskeln von Brustkorb und Zwerchfell aktiviert und auch die Leistung des Herzens wird erhöht. Dadurch wacht der Betroffene kurzzeitig mit Herzrasen auf.

Was nun?

Wen du selbst bemerkst, dass du im Schlaf unregelmäßig atmest, häufig mit Herzrasen aufwachst, oder trotz langem Schlaf an stetiger Müdigkeit leidest, dann raten wir dir einen Arzt zu konsultieren. Dieser kann sich gezielt untersuchen, oder dich an ein geeignetes Schlaflabor verweisen. Neben einer Schlafapnoe-Therapie, einer extra Bissschiene (auch gut als Schnarchstopper geeignet), bestimmten Medikamenten oder sogar einer Operation, gibt es auch auch einfache Tipps und Tricks, die helfen können. Oft ist nämlich Übergewicht ein wesentlicher Verursacher der Schlafapnoe. Wenn du deines Übergewichtes, oder des Übergewichts deines Bettpartners bewusst bist, dann versuche dagegen vorzugehen. Schon wenige Kilo sind ausreichend, um nachts regemäßiger atmen und nachts auch besser schlafen zu können. Um nachts gut schlafen zu können und Herzrasen beim Aufwachen zu vermeiden, musst du lernen „richtig“ zu schlafen. Ein richtiger Schlaf findet laut Schlafmedizinern am besten in der Seitenlage statt. Meistens schlafen Schnarcher in der Rückenlage, was ein großer Fehler ist, denn diese begünstig das Schnarchen durch die entspannte Muskulatur im Rachen nur. Förderlich ist auch eine geeignete Matratze, ein geeignetes Kissen (meine persönliche Empfehlung: Seitenschläferkissen), gepaart mit einer ausreichenden Schlafdauer und einem regelmäßigen Schlafrhythmus. All dies sind Faktoren, mit denen du der Schlafapnoe und dem Herzrasen beim Aufwachen entgegen wirken kannst. Sollte sich trotz dieser Tipps keine Verbesserung bemerkbar machen, empfehlen wir dir einen Arzt aufzusuchen, um Schlimmeres zu verhindern!

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