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Yoga für ältere Anfänger

Älteres Senioren-Paar macht Yoga-Übungen zuhause
Schriftzug in Schreibschrift "Just Relax"
Es gibt auch Yoga für ältere Anfänger. Lasse dich nicht von deinem Alter zurückhalten und erfahre, wie du auch mit weniger Kraft und Bewegungsfähigkeit Yoga machst.

Ist Yoga für ältere Anfänger zu anstrengend?

Ist Yoga für ältere Anfänger tatsächlich zu anstrengend? Wenn man Yoga hört, dann malt sich einem ein Bild von Verrenkungen und anstrengenden Bewegungen im Kopf. Es scheint, als sei Yoga nur etwas für die schlanken und ranken Sportskanonen, die kein Gramm Fett auf den Rippen haben. Absolut falsch! Lasse dich nicht von den Medien beirren. Auch du kannst Yoga machen, denn Yoga ist nicht nur mit dem körperlichen Aspekt gleichzusetzen. Erweitere dein Verständnis von Yoga und praktiziere es so, wie es für dich am Besten ist.

Von Acro bis Yin Yoga

Seit Yoga in der westlichen Welt angekommen ist, haben diverse Umformungen und Selbstinterpretationen die Bandbreite des Yoga um ein Vielfaches vergrößert. Es stecken immer Teile der ursprünglich indischen Praktik in den verschiedenen Formen mit drin. So sind manche Yogaformen eher fokussiert auf schweißtreibende Bewegungen und Ausdauer und andere stellen die Spiritualität in den Vordergrund. Das heißt, es gibt auch Yogaarten, die für Senioren geeignet sind. Wir zeigen dir welche diese sind.

Frau macht bei offener Terrassentür Jogaübung auf einer Jogamatte

Yoga für ältere Anfänger

Die vielen physischen und psychischen Vorteile des Yogas haben wir euch schon in anderen Artikeln erklärt. Im Groben lässt sich zusammenfassen, dass eine Zusammenfassung zu lange dauern würde. Es gibt unendlich viele Vorteile. Für Senioren spielen besonders die Stärkung des Rückens und des Beckenbodens eine große Rolle. Durch die Stärkung der Muskulatur im Rücken beugst du Rückenkrankheiten und -schmerzen vor und sorgst für eine gerade Haltung, die immer seltener in unserer Computergesellschaft wird. Der Beckenboden ist eine Muskelschicht. Die Stärkung dieser ist wichtig, um unschöne Krankheiten wie Inkontinenz und Hämorriden zu vermeiden. Also nimm die Beine in die Hand… oder auch nicht, bei unseren zwei Möglichkeiten von Yoga für ältere Anfänger.

Anusara Yoga

Du bist ein Yogaanfänger und findest den spirituellen Hintergrund des Yogas interessant? Dann ist Anusara Yoga genau das Richtige für dich. Anusara Yoga ist 1997 in den USA entstanden und erhielt sehr schnell große Aufmerksamkeit. Anusara bedeutet so viel wie „mit Anmut fließen“ oder „dem Herzen folgen“ und orientiert sich an der Philosophie der „Herzöffnung“. Das Besondere an Anusara Yoga ist, dass man nicht von außen guckt, wie die Übung aussieht, sondern Yogastellungen aus eigener und innerer Vorstellung entstehen. Du musst dir bei Anusara Yoga oft fragen: „Was fühle ich in einer bestimmten Stellung?“ Des Weiteren ist es üblich, dass am Anfang jeder Yogaeinheit ein kleiner Vortrag gehalten wird. Die Haltungen werden immer einzeln und sehr achtsam eingenommen. Neben deiner gesundheitlichen Verbesserung berichten Praktizierende oft von einer achtsameren und emphatischeren Lebenseinstellung.

Sivananda Yoga

Du willst auch mal die meditative Seite des Yogas kennenlernen? Dann könnte Sivananda Yoga bzw. Integrales Yoga das Passende für dich sein. Dieses Yoga für ältere Anfänger wurde vom gleichnamigen Swami Sivananda gegründet, welcher zu den einflussreichsten spirituellen Lehrern des 20. Jahrhunderts zählt. Im Grunde geht es beim Sivananda Yoga um fünf Grundprinzipien:

Richtige Körperübungen

Nur durch richtige Körperübungen können Muskeln, Knochen und Sehnen richtig gestärkt werden. Im Fall von älteren Anfängern sollte allerdings auch gelten: Eigenverantwortung! Höre auf deinen Körper, überbelaste ihn nicht und spare nicht an den falschen Stellen. Eine gute Yogamatte und/oder ein Meditationskissen sind Pflicht.

Richtige Atmung

Ein wichtiger Mechanismus zur Freisetzung von Energie im Yoga ist die Atmung. Setze diese bewusst ein und spüre die geistige Erneuerung. Die Atemzüge sind immer sehr intensiv, aber trotzdem langsam und werden parallel zu Bewegungen des Körpers ausgeführt.

Richtige Entspannung

Dafür sind wir schließlich alle hier. Yoga zielt immer eine Entspannung und eine Entlastung zum Alltagsstress an. Die Entspannungsebenen sind physisch, psychisch und spirituell.

Positives Denken

Yoga ist mehr als nur eine sportliche Aktivität oder ein Hobby. Es ist eine Lebenseinstellung. Besonders durch Meditation lernt man ruhiger zu werden und seine Konzentrationsfähigkeit zu steigern.

Richtige Ernährung

Das letzte Prinzip wird mal mehr und mal weniger beachtet. Zum Sivananda Yoga gehört normalerweise eine reine Ernährung, was bedeutet, dass man auf vegetarische, frische und unbehandelte Nahrung setzt.

Anpassung mit einem Stuhl

Für den Fall, dass euch weder Anusara noch Sivananda zusagt, gibt es auch eine Lösung. Im Grund lässt sich jede Yogaübung auch von älteren Anfängern ausüben. Du selber weißt am Besten, wie fit und beweglich du bist. Deswegen können wir dir nicht vorschreiben, was du zu tun oder lassen hast. Die meisten Yogaübungen kann man anpassen und durch Stuhl oder Yogagurt den Bewegungsradius ganz einfach verkleinern. Also lasst eurer Kreativität freien Lauf und malt euch eure Yogawelt, wie sie euch gefällt. Lasst euch von anderen inspirieren und inspiriert die anderen mit euren Ideen! Bei meinem Opa war es so, dass er mich nach 2 Wochen anrief und meinte, er hätte keine Rückenschmerzen mehr. Ich glaube da war auch viel Placebo-Effekt dabei, aber ich habe mich sehr für ihn gefreut. Habt ihr auch schon mal solche Erfahrungen mit Yoga für ältere Anfänger gemacht?

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