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Schnell Brot backen

Frau backt Brot in Küche
Schriftzug in Schreibschrift "Just Relax"
Selbstgemachtes Brot schmeckt nur, wenn du eine Backfee bist? Falsch! Wir zeigen dir, wie du auch als Anfänger schnell Brot backen und genießen kannst.

Darum ist selbst gebackenes Brot so lecker

Brot nimmt zu Recht einen besonderen Platz in unserem Speiseplan ein: Mit Mehl aus Vollkorngetreide gebacken, enthält es unglaublich viele Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Noch besser als gekauftes Brot schmeckt’s selbst gebacken, aber wie oft kommst du dazu? Dabei ist schnell Brot backen gar kein Problem, wenn du das passende Rezept hast. Für frisches Brot aus deinem eigenen Backofen, haben wir dir hier drei Rezepte zusammengestellt, die du auch mit simplen Zutaten im Handumdrehen gebacken kriegst. Guten Appetit!

Frau bereitet Form für Brotbacken vor

Brot backen Rezept: Schnell und einfach

Der klassische Hefeteig ist ganz schnell gemacht und klappt auch mit wenig Erfahrung. Beginne damit, 500g Mehl (zum Beispiel Weizenmehl) mit 1TL Salz zu verrühren. Um die Hefe anzusetzen, wärmst du 350ml Wasser auf (nicht zu heiß, ungefähr 45 Grad), rührst 1TL Zucker unter und bröckelst dann einen Würfel Hefe hinein. Das Ganze rührst du so lange um, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Als Nächstes mischst du das Hefe-Wasser zum Mehl, gibst einen Schuss Olivenöl dazu und knetest alles gut durch. Für den besonderen Geschmack kannst du außerdem noch Kräuter, getrocknete Tomaten oder Nüsse dazugeben. Den Teig kannst du jetzt in eine gefettete Kastenform geben, die Oberseite glatt streichen und in der Mitte einen langen Schnitt von ungefähr 1cm Tiefe machen. Für eine knusprige Oberseite kannst du noch Kräuterquark, Joghurt oder Milch verstreichen. Das Ganze kommt dann für 40 bis 45 Minuten in den Backofen, den du vorher auf ungefähr 190 Grad Ober-/Unterhitze erwärmt hast. Schnell Brot backen geht noch einfacher, wenn du einen Brotbackautomaten hast. Mit diesem Gerät backt sich das Brot wie von selbst, was gerade für Vielbeschäftigte sehr praktisch ist.

Schnell Brot backen mit Trockenhefe

Du hast gerade keine Hefewürfel zur Hand, möchtest aber gerne ein schnelles Brot backen? Kein Problem, das geht auch mit Trockenhefe! Für dieses französische Brot mit Trockenhefe – oder sollten wir sagen: Pain avec de la levure sèche? – musst du die Hefe ebenfalls erst mit ein paar Esslöffeln warmem Wasser ansetzen. Im Vergleich zum Würfel braucht sie aber etwas mehr Zeit, weshalb du sie für ungefähr 10 bis 15 Minuten an einen warmen Ort stellen solltest. Dann vermengst du die Hefe it 330g Weizenmehl und 10g Salz. Dann knetest du alles gut durch und musst es noch einmal ca. 35 Minuten stehen lassen. Dabei kannst du schonmal den Backofen auf 240 Grad vorheizen. Dann formst du den Teig zu einer Art Kugel und schiebst ihn auf dem Blech für ungefähr 30 Minuten in den Ofen. Damit die Kruste besonders schön knusprig wird, solltest du ein Glas Wasser unten in den Backofen stellen. Der Wasserdampf sorgt für eine glatte Oberfläche.

Schnell Brot backen: ohne Hefe, aber mit Banane!

Auch süßes Brot schmeckt fantastisch! Für dieses Rezept vermengst du 80ml Sonnenblumenöl (oder eine andere Sorte, die neutral schmeckt), 110g braunen Zucker und 2 Eier. Das mischst du dann mit der Vanille aus einer Schote, 200g Mehl, 3Tl Backpulver und je 1 Prise Salz und Zimt. Danach kommen 3 zerdrückte und mit etwas Butter vermischte Bananen dazu, je reifer, desto leckerer. Gib das Ganze in eine gefettete Kastenform und backe deinen Bananenkuchen für 55 Minuten in dem auf ungefähr 180 Grad vorgeheizten Ofen. Noch besser schmeckt’s, wenn du vor dem Backen gehackte Wal- oder Pekannüsse in den Teig gibst. Lass es dir schmecken!

Schnell Brot backen: Thermomix Rezepte

Wenn du schnell Brot backen willst, ist das mit dem Thermomix besonders einfach und braucht nur 10 Minuten Arbeitszeit. Außerdem kannst du mit diesem Rezept gleich auch die Kartoffeln vom Vortag aufbrauchen. Für ein leckeres Zwirbelbrot gibst du zunächst 200g Dinkel in den Thermomix und mahlst alles 1 Minute lang auf Stufe 10. Dann gibst du 150g gekochte Kartoffeln dazu, die natürlich schon abgekühlt sein müssen, und zerkleinerst alles auf 4. Stufe. Als Nächstes fügst du 300g Weizenmehl, 350ml lauwarme Buttermilch, 1TL Zucker oder Honig, 1 Hefewürfel und 1 TL Salz hinzu und lässt das Ganze 3 Minuten lang kneten. Dann holst du den Teig aus dem Thermomix, wickelst ihn in Backpapier und zwirbelst die Enden zusammen und schiebst den Brotlaib in den Backofen. Damit beim Backen Luft entweichen kann, muss die offene Seite des Papiers nach oben zeigen. Dann schaltest du den Backofen auf 200 Grad ein und lässt dein Brot 50 Minuten lang backen.

Wie erkenne ich, ob mein Brot fertig ist?

Gerade bei wenig Erfahrung oder wenn du einen neuen Backofen hast, kann es leicht passieren, dass du dein Brot aus der Röhre holst und es ist von Außen schön knusprig gebacken, aber von Innen noch teigig und roh! Wie kannst du also erkennen, ob dein Brot schon gar ist?

Der Klopftest

Ein fertig gebackenes Brot hat viele winzige Luftbläschen, fast wie ein Schwamm. Dadurch klingt es hohl, wenn du gegen die Unterseite deines Brotes klopfst. Bei einem weichen Teig im Inneren des Brotes dagegen wird der Klang eher gedämpft sein.

Der Zahnstochertest

Wenn du dir nicht am heißen Brot die Finger verbrennen willst, kannst du stattdessen einen Zahnstocher hineinpiksen. Wenn du ihn wieder herausziehst und es sind nur trockene Krümel daran, aber kein weicher Teig, dann ist dein Brot fertig gebacken.

Wie bekommt mein selbstgebackenes Brot eine schöne Kruste?

Schwaden verschließt die Poren

Für eine gleichmäßige und glänzende Kruste stellst du ein Glas Wasser auf den Boden deines Backofens. Der Dampf aktiviert die Enzyme im Brotteig, die sich dann zu einer glatten Kruste verschließen. Den gleichen Effekt haben auch Eiswürfel, nur hier dauert das Verdampfen natürlich etwas länger.

Teig bestreichen

Schön glänzend wir deine Brotkruste, wenn du den Laib vor dem Backen mit einer Mischung aus Milch und Ei bestreichst. Wenn du gerne eine etwas dunklere Farbe hättest, kannst du stattdessen schwarzen Kaffee oder Sirup nehmen. Für den besonderen Geschmack kannst du auch Olivenöl nehmen, um den Brotlaib zu bestreichen.

Backen im Brottopf

Ein Backtopf aus Ton hat den Vorteil, Feuchtigkeit besonders gut speichern und an die Kruste abgeben zu können. Wenn du dein Brot in einem Brottopf backen willst, solltest du zu Beginn den Deckel für 40 Minuten drauf lassen, bevor du ihn abnimmst und das Brot für die restliche Zeit offen backen lässt. So verhinderst du zum Beispiel, dass die Kruste aufbricht.

Die richtige Temperatur wählen

Für besondere Knusprigkeit sorgst du mit einem Temperaturwechsel. Beim Vorheizen bringst du den Ofen auf 250 Grad, wenn du den Teig hineinschiebst, drehst du auf 200 Grad runter. Die Hitze zu Anfang sorgt dafür, dass die Kruste schön hart wird, wenn die Temperatur danach aber wieder sinkt, hat das Brot genug Zeit, um durchzubacken, ohne dass es außen zu dunkel wird.

Wie passe ich das Rezept an meine Bedürfnisse an?

Egal ob aus ethischen, gesundheitlichen oder Fitnessgründen: Viele von uns achten heute in irgendeiner Weise auf ihre Ernährung und lassen bestimmte Nahrungsmittel weg. Wir geben dir ein paar Beispiele, wodurch du die einzelnen Zutaten der oben genannten Rezepte ersetzen kannst.

Das kannst du als Ei Ersatz nehmen

Wenn du auf Eier in deinem Brot verzichten willst, kannst du sie ganz einfach durch Bananen oder Apfelmus ersetzen. Beide haben eine klebrige Konsistenz und können deshalb gut die Aufgabe des Eis übernehmen, indem sie das Brot zusammenhalten. Du brauchst dafür entweder eine Banane pro Ei, das du ersetzen willst, oder 80 Gramm Apfelmus statt eines 60 Gramm schweren Eis. Gerade beim Apfelmus solltest du darauf achten, dass du eine ungesüßte Variante wählst. Wenn du gezuckerten Apfelmus oder eine besonders reife Banane zu einem süßen Brot verarbeiten willst, solltest du den Zucker entsprechend reduzieren.

Backen ohne Zucker

Gerade Obstbrot, zum Beispiel mit Banane, enthält häufig Zucker. Den kannst du aber problemlos durch ein paar natürliche Varianten ersetzen. Zum Beispiel fügst du statt Zucker einfach etwas Honig oder Ahornsirup hinzu. Eine Variante, die nicht jeder im Schrank stehen hat, ist auch Agavendicksaft. Der dunkle Saft der Agave, einer Pflanze mit spitzen Blättern, die mehrere Meter groß werden kann, ist besonders vielfältig einsetzbar, weil er keinen Eigengeschmack hat. Für alle Varianten gilt das Verhältnis 5:4, das heißt, dass du 50g Zucker aus dem Rezept mit 40g deines Zuckerersatzes austauschst.

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