Contact us
My Cart
 0,00

Richtig entspannen

Frau entspannt richtig auf Sofa
Schriftzug in Schreibschrift "Just Relax"
Richtig entspannen ist der Schlüssel zu einem stressfreien Wohlbefinden. Wir verraten dir, wie es geht. Also, lehn dich zurück und entspann dich!

Richtig entspannen

Richtig entspannen ist die Grundlage für eine ausgelassene Psyche und Physis, denn jede körperliche Entspannung beruhigt deine Seele zunehmend. Du kannst besser schlafen, bist im Alltag ausgelassener und kannst dich leichter an Dingen erfreuen. Nicht nur seelisch ist die Entspannung von Vorteil, es ist eine Wechselwirkung zwischen Körper und Geist, denn Entspannung fördert deinen Körper zu Hochleistungen. Ganz gleich, ob du dich körperlich anstrengen, außerordentlich konzentrierten oder effektiv arbeiten musst, ein entspannter Körper wird dir hier entgegenkommen. Bist du unentspannt, spürt das auch dein Körper und reagiert sofort darauf!

Frau entspannt beim Musikhören

Stress ist dein größter Feind

Der wohl größte Feind unserer Entspannung ist der Stress, ganz gleich ob Arbeits-, Beziehungs-, oder Freizeitstress, mit diesem Gefühl sind wir vertraut. Stress ist allgegenwärtig und hindert uns daran, zu entspannen, zu genießen und gesund zu bleiben. Du denkst nun bestimmt Stress ist normal und krank werde ich dadurch sicher nicht, aber falsch gedacht. Nicht nur Muskelverspannungen, Schlafstörungen oder Depressionen sind eine Folge von Dauerstress, sondern auch ein erhöhtes Schlaganfallrisiko. Studien belegen, dass diejenigen die mehr als 55 Stunden in der Woche arbeiten, ein 33% höheres Risiko für einen Schlaganfall haben. Erschreckende Ergebnisse, die von uns immer wieder unterschätzt werden.

Was passiert in unserem Körper?

Höchstleisungen bei Stress

Stress ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf brenzlige Situationen. Zu den Zeiten unserer Vorfahren war diese Stress-Reaktion überlebenswichtig, wie bei der Jagd oder dem Überlebenskampf. Grund dafür ist sind die Hochleistungen die unser Körper in Stresssituationen erbringen kann. Klingt erstmal attraktiv, denn wer möchte nicht Hochleistungen erbringen. Ganz gleich, ob im Beruf, im Studium oder im Alltag, wir möchten immer die Besten sein und am Besten auch in kürzester Zeit. Ob durch den Chef, Dozenten, Partner, Elternteil, uns Selbst oder durch andere äußere Einflüsse, wir setzten uns immer wieder unter Druck und erzeugen den Stress selbst. Dabei wissen wir nicht einmal, was genau in unserem Körper geschieht und weshalb wir diese Leistungen erbringen können, denn so verlockend es auch klingen mag – Stress ist immer kontraproduktiv.

Spiel der Hormone

In Stresssituationen schüttet unser Körper Stresshormone wie Adrenalin, Cortisol und Dopamin aus. Es gleicht einem Hormoncocktail, der unserem Körper mit etlichen Inhalten überschüttet und überfordert. Unser Körper spielt verrückt, die Überforderung macht sich breit, etliche Organe sind betroffen und rauben unserem Körper somit enorm viel Energie. Diese Hormonkombination bringt unseren Körper dazu mehr Energie zu produzieren. Energie in Form von Zucker und Fetten, die Heißhungerattacken zur Folge haben. Also Vorsicht – Stress ist nicht nur ungesund, sondern macht auch dick! Das war es aber noch nicht, denn in Stresssituationen wird unsere Atmung schneller und hektischer. Dadurch wird unser Blut mit mehr Sauerstoff angereichert und die Muskeln verspannen sich. Das kommt einigen von euch sicherlich bekannt vor, denn wer kennt es nicht, wenn man nach einem stressigen Tag total verspannt ins Bett fällt. Neben den Muskeln, leidet auch unser Schlaf, unsere Psyche, unser Kreislauf und auch unser Gehirn unter dem Stress. Die Liste ist lang und könnte noch länger sein, weshalb du Stress nicht auf die leichte Schulter nehmen solltest, sondern den Ernst der Lage erkennen solltest. Sobald du Anzeichen von Stress wahrnimmst, solltest du dich als Ausgleich richtig schön entspannen.

Atemübungen - 4 einfache Übungen zum gesunden Atmen (2020)

Frau macht Atemübungen im Freien - Atemübungen Tipps

Unsere Tipps

Stress ist allgegenwärtig und mittlerweile ist auch unser Alltag geprägt von Stress und Unwohlsein. Stress ist leider nicht vermeidbar, aber wir können ihn weitestgehend reduzieren. Zusätzlich können wir unseren Körper vor den Folgen schützen und ihn nach brenzligen Situationen beruhigen. Damit euch das gelingt haben wir euch die besten Tipps zusammengestellt, mit denen ihr richtig entspannen könnt!

Tipp 1: Stressfaktoren finden und bekämpfen!

Im ersten Schritt der Stressbekämpfung geht es um die Ursachen des Stresses. Denn bevor du gegen den Stress kämpfen kannst, musst du dir über deine Situation bewusst werden. Führe eine Selbstreflexion durch: Bin ich wirklich gestresst, oder gibt es einen anderen Grund für mein Unwohlsein? Wann bin ich gestresst – empfinden ich den Stress regelmäßig? Liegt es an mir, oder an meinem Umfeld? Wie reagiert mein Körper auf den Stress? All diese Fragen werden dir dabei helfen, in dich hinein zu horchen und deine Situation zu durchblicken. Denn nicht jeder Stress hat die selben Ursachen und nicht jede Person, hat die selben Stressfaktoren. Erst wenn du deine Stressfaktoren gefunden hast, kannst du diese auch bekämpfen und gezielt reduzieren!

Tipp 2: Höre auf deinen Körper!

Dein Körper ist dein Zuhause. Er passt auf dich auf, transportiert dich und passt jeden Tag auf dich auf. Er bemerkt jede Veränderung und reagiert sofort. Er versucht auf sich zu achten und dich zu warnen, ganz egal in welcher Situation. So ist es auch bei Stress, dein Körper schlägt sofort Alarm, auch wenn wir es oft nicht bemerken oder nicht wahrhaben wollen.
Blutet unser Finger, reagieren wir sofort und versuchen zu helfen, genau so sollte es bei Stress auch sein. Versuche nicht, die Signale deines Körpers zu ignorieren, oder zu verdrängen. Du musst sie wahrnehmen und aktiv etwas dagegen tun, bevor der große Hilfeschrei kommt. Sei dir dafür auf keinen Fall zu stolz und sieh es bloß nicht als Schwäche, denn jeder erlebt hin und wieder stressige Situationen. Jeder ist mal überfordert, jeder ist mal überarbeitet und auch jeder braucht auch mal eine Pause -- das ist vollkommen normal und menschlich!

Tipp 3: Du kannst „NEIN“ sagen!

Du musst nicht alle Aufgaben übernehmen, du musst nicht überall dabei sein, du musst nicht zu allem „ja“ sagen und vor allem musst du NICHT alles können! Du bist auch nur ein Mensch. Ein Mensch der Fehler macht, der Pausen braucht und auch an sich selbst denken sollte. Lerne „NEIN“ zu sagen, wenn es dir zu viel wird und wenn du merkst, wie dein Körper rebelliert.

Tipp 4: Lachen!

Der wohl leichteste Schritt ist „Lachen“! Ja, richtig gehört, so einfach geht es. Schon allein das Heben der Mundwinkel genügt, denn sobald du lächelst, beginnt dein Körper Glückshormone auszuschütten. Durch das Freisetzten der Glückshormone baut dein Körper den Stress ab und schenkt deinem Körper einen neuen Energieschub. Auch wenn die Situationen kritisch erscheinen und dir nicht nach lachen zumute ist, versuch es dennoch. Denn wer glücklich ist, der ist auch entspannter und legt so das Fundament einer gesunden Psyche.

Tipp 5: Ausreichende Bewegung!

Bewegung ist ein sehr effizientes Mittel zum Stressabbau. Keine Sorge – wir meinen damit kein ultimatives Workout, sondern ganz einfache Bewegung. Die Hauptsache ist, deinen Körper etwas in Wallung zu bringen, ihn zu fordern und aus der Komfortzone zu locken. Mit Hilfe sportlicher Aktivitäten baust du aktiv Stresshormone in deinem Körper ab, du kannst besser abschalten, du kriegst deinen Kopf etwas frei und kannst ab Ende des Tages richtig entspannen. Bereits ein kleiner Spaziergang ist super effektiv und kann perfekt in den Alltag eingebunden werden. Ob in der Mittagspause, auf dem Heimweg, oder vor dem Schlafen für einen Spaziergang ist immer Zeit. Am besten ist es völlig abzuschalten und sich ausschließlich auf das Laufen zu konzentrieren. Beschäftige dich in den 15-30 Minuten nur mit dir selber, horche in dein Inneres und versuche alles andere zu vergessen. Die Kombination aus Natur, frischer Luft und reinen Gedanken werden dich so richtig entspannen – da kannst du dir sicher sein! Mein persönlicher Geheimtipp ist es, vor dem Schlafen spazieren zu gehen. Zum einen ist es draußen wunderschön still, die Ablenkung ist geringer und du wirst tief & fest schlafen können!

Tipp 6: Power-Nap!

Dein Tag war bereits anstrengend und er wird noch anstrengender? Dann ist ein Power-Nap genau das Richtige für dich. Was das sein soll? Ein Power-Nap ist nichts anderes, als ein kleines Nickerchen in dem dein Körper NICHT in die Tiefschlafphase gelangt. Der Schlaf ist die natürliche Vorkehrung gegen Überanstrengung und sollte uns eigentlich entspannen. Dafür benötigt dein Schlaf aber die optimale Länge. Schläfst du zu lange fühlst du dich ermüdet und schlapp, schläfst du zu kurz fühlst du dich immer noch müde und dein Schlaf war kontraproduktiv. Außerdem ist tagsüber einfach keine Zeit für ein langes Schläfchen und genau dann kommt der Power-Nap ins Spiel. Es ist so, als würdest du deinen Akku wieder aufladen – du legst dich 20-30 Minuten hin und bevor du in den Tiefschlaf gelangst, wachst du wieder auf. Um aufzustehen, kannst du dir entweder ganz klassisch einen Wecker stellen, oder eine etwas radikalere Methode anwenden ( Erfolg garantiert!). Dazu nimmst du einfach einen Schlüsselbund in die Hand, schließt deine Augen und kannst dich richtig entspannen Wenn du kurz davor bist richtig einzuschlafen, werden sich deine Muskeln entspannen. Resultat: der Schlüsselbund wird zu Boden fallen und du wirst ganz bestimmt wach. Klingt komisch und ungewohnt, aber der Erfolg ist garantiert – du wirst dich danach fitter fühlen und kannst den Tag voller Elan fortsetzten!

Tipp 7: Richtig atmen!

So banal es auch klingen mag, die richtige Atmung ist enorm wichtig, besonders, wenn du richtig entspannen möchtest. Kurze Atemübung können überall durchgeführt werden und sind immer gute Hilfsmittel bei akutem Stress oder Nervosität. Unabhängig davon, wo du dich gerade befindest Atemübungen funktionieren am Arbeitsplatz, in der Bahn, im Stau oder in deinem Bett. Du sorgst in deinem Körper so für innere Ruhe und hilfst ihm dadurch beim Abschalten, damit er sich entspannen kann. In Stresssituationen neigen wir zu Schnappatmung, wodurch unser Körper nicht genug Sauerstoff erhält. Um den entgegen zu wirken, solltest du zu erst einmal genau auf deine Atmung achten – konzentriere dich auf das Ein – und Ausatmen und versuch ganz bewusst zu atmen. Optional kann auch ganz gezielt die Luft angehalten werden, denn auch so sorgst du für Entspannung und Stressabbau.

Tipp 8: Massieren (lassen)!

Muskelverspannungen sind eine unangenehme Folge von Stress und plagen sicherlich viele von euch. Besonders häufig sind Schultern und Nacken betroffen, da der Arbeitsalltag sich am Schreibtisch abspielt und dem Körper keine Bewegung geboten wird. Durch das stundenlange Sitzen, gepaart mit viel Leistungsdruck verspannen sich unsere Muskeln. Da wäre eine Massage doch der perfekte Ausgleich, oder? Optimal ist es natürlich, wenn du einen Partner zuhause hast, der dich mit einer wundervollen Massage in Empfang nimmt. Es muss aber nicht unbedingt der Partner sein, auch andere Familienmitglieder oder Freunde können dir mit einer kleinen Massage etwas Gutes tun, denn schon die bloßen Berührungen von anderen Menschen wirken sich total entspannend und wohltuend auf unseren Körper aus. Kein Sorge, sollte niemand da sein der dich massieren kann, ist das gar kein Problem, denn es gibt einige Möglichkeiten sich selbst etwas Gutes zu tun. Du kannst dich beispielsweise einfach selber massieren, in dem du dich aufrecht hinsetzt, deinen Kopf baumeln lässt und anfängst deine Schultern leicht zu kneten (Achtung: Die Arme dabei nicht überkreuzen). Alternativ kannst du auch eine Massagekugel verwenden oder dir den Luxus eines Massagesessels gönnen.

Was denkst du?

Diesen Artikel weiterempfehlen