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Kaffee richtig zubereiten

Zuletzt aktualisiert am 30. Oktober 2023 von Thilo Keller

(Bio)
Kaffee mit Blume aus Milch auf dem Kaffee-Schaum steht auf einem Holztisch
Schriftzug in Schreibschrift "Just Relax"
Kaffee richtig zubereiten ist schwer? Wir zeigen dir, welche Zubereitungsarten es gibt und wie du genau die Passende für dich findest.

Kaffee richtig zubereiten

“Der erste Schluck Kaffee am frühen Morgen ist wie eine Umarmung eines liebgewonnenen Menschen”. Nicht ohne Grund gehört Kaffee weltweit zu den beliebtesten Genussmitteln und für fast jedermann auf den Frühstückstisch. Mit seinem Duft und Aroma trägt er enorm zu einem gelungenen Start in den Tag und Entspannung bei. So viele verschiedene Kaffeesorten es gibt, so viele Möglichkeiten gibt es auch ihn zuzubereiten. Dabei ist Kaffee richtig zubereiten gar nicht so schwer. Wir zeigen dir, wie du deinen Kaffee richtig zubereiten kannst und deine morgendliche Tasse ein Hit wird.

Warum Kaffee?

Nicht ohne Grund trinken wir Kaffee nicht nur am Morgen um wach zu werden. Für die meisten von uns gehört auch ein Kaffee am Nachmittag dazu. Nicht umsonst hat sich der Spruch „auf einen Kaffee“ treffen so sehr etabliert, wenn man sich mit Freunden verabredet. Er gehört zu einem Lebensgefühl! So sehr Kaffee als Wachmacher umstritten ist; er hat definitiv auch positive Auswirkungen auf den Körper. Besonders, weil das enthaltene Koffein den Stoffwechsel ankurbelt und den Blutdruck senkt, was das Risiko von Herzinfarkten reduzieren kann. Außerdem wirkt Kaffee verdauungsfördernd, was sich ebenfalls positiv auf unser Wohlbefinden auswirkt, weil wir uns dadurch nicht mehr aufgebläht und träge fühlen.

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Richtig zubereitete Tasse Kaffee mit Kaffeebohnen daneben auf Tisch

Den Kaffee richtig zubereiten

Sicher hast du schon festgestellt, dass es genauso viele verschiedene Arten gibt, Kaffee richtig zuzubereiten wie es Arten von Kaffeemaschinen gibt. Die einen benutzen ganz klassisch eine Filtermaschine, andere schwören auf die Siebstempelkanne und wieder andere nennen stolz einen teuren Vollautomaten ihr Eigen. Welche Variante für dich am Besten geeignet ist, musst du selbst herausfinden. Die Suche nach deiner perfekten Maschine verspricht auf jeden Fall die ein oder andere leckere Tasse Kaffee. Lass uns gerne wissen, welche Variante sich am Ende zu deinem Favoriten entpuppt hat und bei welcher dir das Kaffee richtig zubereiten am Besten gelingt.

Filterkaffeemaschine

Die Filterkaffeemaschine ist wohl das bekannteste Mittel mit dem Kaffeekonsumenten ihren Kaffee richtig zubereiten. Der Papierfilter wird in das vorgesehene Fach gesetzt und mit der gewünschten Menge Kaffee befüllt. Ein guter Richtwert ist dabei ca. 12g auf 200ml. Das entspricht der Portion einer durchschnittlichen Kaffeetasse. Die Dosierung kannst du aber je nach Geschmack anpassen. Mit der automatischen Wasserzufuhr wird der Kaffee einer konstanten Menge Wasser ausgesetzt und sorgt dafür, dass der Kaffee genug Zeit hat zu ziehen. Ein großer Pluspunkt besteht in der Reinigung, weil du, nachdem du die Tasse gebrüht hast, nur den Filter entfernen und die Kanne einmal ausspülen musst. Zack – das wars. Alle paar Wochen solltest du die Maschine jedoch, nach Anleitung, komplett reinigen.

Handfilter

Ähnlich wie die Filtermaschine funktioniert die Methode mit dem Porzellan Handfilter. Der größte Unterschied liegt in der Tatsache, dass du das Wasser selbst per Hand aufgießt. Hierbei solltest du auf eine Wassertemperatur von ca. 90 Grad Celsius achten. Lasse das Wasser, nachdem du es im Wasserkocher erhitzt hast, ca. 2 Minuten stehen und gieße es dann in den, mit Kaffeepulver gefüllten, Kaffeefilter. Besonders angenehm ist die Reinigung, weil du lediglich den Papierfilter entsorgen und den Handfilter abspülen musst. Eine Grundreinigung, wie bei der Filterkaffeemaschine, ist nicht nötig. Deshalb ist er unser persönlicher Gewinner in Sachen Reinigung. Die Papierfiltervarianten sind außerdem gut geeignet für Menschen mit einem hohen Cholesterinspiegel, weil die Kaffeeöle und weitere, sich auf das Cholesterin auswirkende, Stoffe in dem Papierfilter zurückbleiben.

French Press

Bei dieser Variante wird der Papierfilter durch ein Metallsieb ersetzt. Das Kaffeepulver wird in angemessener Dosierung in die Kanne gegeben und mit Wasser aufgebrüht. Das Kaffeepulver schwimmt nun in der ganzen Kanne umher und sollte ungefähr 4-5 Minuten durchziehen. Damit du später nicht das Pulver im Mund hast wird das feine Sieb, kurz vorm Abfüllen, langsam hinuntergedrückt. Dadurch sammelt sich das Pulver unten und der reine Kaffee oberhalb des Siebs und du kannst ihn bequem in eine Tasse umfüllen. Du solltest bei der Zubereitung darauf achten, dass du Kaffeepulver benutzt, welches grob gemahlen wurde. Andernfalls könnte es passieren, dass sich kleine Mengen an Kaffeepulver durch das Sieb mogeln und später an deinen Zähnen kleben. Und wir wollen ja nicht dein strahlendes Lächeln ruinieren. Einziger Minuspunkt ist die Reinigung. Es kann schon ein paar Minuten dauern, um das Sieb vom Kaffeepulver zu befreien. Dies sollte in jedem Fall immer gründlich gemacht werden, damit es bei längerer Kaffeepause nicht zu schimmeln beginnt.

Bialetti Kanne

Die Bialetti-/ Mokkakanne oder auch Herdkocher bzw. Schraubkanne genannt, ist die italienische Version der Zubereitung. Besonders für Espresso gehört diese zu den Beliebtesten. Hierbei wird das vorgeheizte Wasser in die Kanne gegeben und der zugehörige Einsatz mit dem fein gemahlenen Kaffeepulver befüllt. Danach werden beide Teile zusammengeschraubt und auf den Herd gestellt. Durch den entstehenden Unterdruck wird das Wasser dann nach oben durch das Kaffeepulver gedrückt und oben in der Kanne gesammelt. Voila! Der Kaffee ist servierbereit. Auch hier ist die Reinigung relativ einfach.

Vollautomat

Die bequemste Version ist ohne Zweifel der Kaffeevollautomat, weil du lediglich für eine ausreichende Befüllung sorgen musst. Alles andere übernimmt die Maschine. Hierbei werden die Kaffeebohnen automatisch frisch gemahlen und in der Maschine zum fertigen Kaffee verarbeitet. Im Punkt Bequemlichkeit ist der Vollautomat definitiv unschlagbar, auch eine Kaffeekapsel-Maschine kann hier nicht mithalten. Mit einem weinenden Auge sehen wir jedoch die hohen Anschaffungskosten, sowie die aufwendige Reinigung. Auch eventuellen Reparaturen, weil diese recht kostspielig ausfallen können, sehen wir skeptisch entgegen. Wie zufrieden bist du mit deiner bisherigen Kaffeemaschine zuhause? Lass es uns wissen!

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