Contact us
My Cart
 0,00

Motivation zum Lernen

Zuletzt aktualisiert am 30. Oktober 2023 von Angelika Simon

(Bio)
Junge Frau mit Motivation zum Lernen
Schriftzug in Schreibschrift "Just Relax"
Die nächste Klausur steht vor der Tür, aber du hast einfach keine Lust auf den Stoff? Mit unseren Ratschlägen bekommst du neue Motivation zum Lernen.

Keine Motivation zum Lernen?

Es gibt Tage, da denkst du von morgens um 9 bis abends um 11: Ich sollte wirklich lernen! Aber dann schlägst du das Buch nicht auf. Weil der Berg an Arbeit so groß ist, oder weil es noch so viele andere Dinge gibt, die man machen könnte. Doch damit ist jetzt Schluss, denn mit unseren Tricks kannst du es schaffen, mit dem Lernen anzufangen und das auch bis zum Ende durchzuziehen. Wenn du gerade keine Zeit hast, dir alles durchzulesen, dann schau dir doch mal unser Video zum Thema an!

Motivation zum Lernen: Tipps und Tricks

Tipp 1: Planen

Schreibe dir Ziele auf und unterteile sie in kleinere Schritte. Dabei solltest du so konkret wie möglich werden. Statt “Für die Klausur lernen” solltest du dir zum Beispiel notieren, welche Themengebiete du können musst. Dadurch kannst du den Umfang der Aufgabe besser einschätzen. Wenn du dadurch aber nicht motivierter bist, weil du merkst, dass du vor einem riesigen Aufgabenberg stehst, helfen dir Teilziele. Also zum Beispiel “zu Thema X: Notizen zusammenfassen, Buch Y lesen. Für Thema Z: Merkzettel schreiben.

Tipp 2:Mit Deadlines zum Lernen motivieren

Wenn du deine Aufgabenpakete und -päckchen eingeteilt hast, setzt du dir als Nächstes ein Zeitlimit für jeden Aufgabenbereich. Versuche, dabei realistisch zu sein. Wenn du aus Erfahrung weißt, dass du gerne mal trödelst, dann setze dir ein etwas strafferes Ziel. Wenn du eher dazu neigst, dich selbst unter Druck zu setzen, solltest du auf das Zeitfenster, das du dir gesetzt hast, noch ungefähr 15% addieren. In jedem Fall brauchst du aber eine Terminplanung fürs Lernen, um zu verhindern, dass du dich verzettelst, vor dich hinträumst oder aber dich in kleinen Themen verlierst, die eigentlich nicht so wichtig sind.

Tipp 3: Platz für konzentriertes Arbeiten

Wichtig ist auch der richtige Arbeitsplatz. Du bist leicht abgelenkt? Dann solltest du dir einen Ort ohne Gespräche, Musik oder Leute, die an dir vorbeirennen, suchen. Aber auch andere Aufgaben sollten dich ablenken, wie bei einem Arbeitsplatz mit Blick auf ungespültes Geschirr freigibt. Ein ruhiges Arbeitszimmer oder eine Bibliothek sind für dich der ideale Lernort. Vielleicht gehörst du aber auch zu den Menschen, die Geräusche im Hintergrund brauchen, um sich zu konzentrieren. Dann ist für dich ein belebterer Ort besser geeignet, zum Beispiel ein Raum zum gemeinschaftlichen Lernen in der Uni oder ein Café. Auch hier stehst du nicht in der Versuchung, dich mit Alltagsaufgaben wie Socken sortieren aufzuhalten, wirst nicht ständig durch Menschen unterbrochen, die dich ansprechen, aber bist trotzdem umgeben von Menschen.

Tipp 4: Lerne mit Anderen

Zusammen ist Vieles einfacher und das gilt meistens auch für das Lernen. Ein gemeinsames Ziel ist leichter zu bewältigen, ihr könnt euch gegenseitig motivieren und ergänzen, beziehungsweise gemeinsam nach Lösungen suchen, wenn keiner mehr weiter weiß. Außerdem weißt du sicher auch: Wenn du dich zum Lernen verabredet hast, wirst du ziemlich sicher auch hingehen. Wenn du dir dagegen vorgenommen hast, in einer halben Stunde vom Sofa aufzustehen und dich an deinen Schreibtisch zu setzen – wirst du das wohl eher nicht tun.

Tipp 5: Lass dich überprüfen

Sich selbst unter Druck setzen klappt nur selten. Letztendlich bist du doch immer nachsichtig mit dir selbst, nicht wahr? Also warum lässt du das nicht einen Freund, Partner oder Lernkollegen machen? Dein Freund könnte dich regelmäßig fragen, wie weit du mit deiner Hausarbeit gekommen bist. Oder du schließt mit einem Lernkollegen eine Wette darüber ab, wer das schwierige Thema als Erstes auf dem Kasten hat. So bist du herausgefordert – und wenn am Ende eine Belohnung wartet, hast du sogar Spaß daran.

Tipp 6: Regelmäßigkeit

Termine, die regelmäßig stattfinden, sind leichter einzuhalten. Du hast dir einen Rhythmus angewöhnt und würdest sie nicht so leicht vergessen. Warum solltest du dir dieses Prinzip also nicht beim Lernen zu Nutze zu machen? Lege dir einen Tag (oder mehrere) fest, an dem du zu einer bestimmten Uhrzeit lernen willst, und halte diesen Termin konsequent ein. Nach einiger Zeit wirst du feststellen, dass es dir leichter fallen wird, zu dieser Zeit zu lernen.

Tipp 7: Vor- und Nachbereiten

Wenn du weißt, du musst dir erst alle Materialien zum Lernen zusammensuchen, ist das nicht gerade motivierend, mit dem Lernen anzufangen. Nimm dir deshalb vorher Zeit und lege alle Unterlagen bereit, die du brauchst. So besteht auch nicht die Gefahr, dass du nach zehn Minuten wieder vom Schreibtisch aufstehen musst, um etwas zu holen – und in einem anderen Zimmer hängen bleibst. Genauso wichtig ist aber auch das Nachbereiten. Packe nach dem Lernen alles wieder ordentlich zusammen, sodass dein Schreibtisch bereit ist für die nächste Lernsession. Danach solltest du am besten nicht sofort zum nächsten Tagespunkt hetzen. Nimm dir Zeit, das Gelernte bei einem Spaziergang oder einem Kaffee in Ruhe sacken zu lassen oder den Kopf mit einer Runde Yoga freizubekommen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=9Kx1ZRhU-ME?showinfo=0&start=0
Junge Frau mit Motivation zum Lernen

Weitere Fragen rund um Motivation zum Lernen

Wie motiviert man Kinder zum Lernen?

Am meisten Motivation für eine Aufgabe hast du doch, wenn sie dir leicht fällt, nicht wahr? Bei Kindern funktioniert das ganz genau so! Wenn du Kinder zum Lernen motivieren willst, kannst du die Tipps von oben ebenso verwenden wie wenn du selbst lernst. Wichtig: Die Kinder sollten selbst mitbestimmen können, wann sie lernen und welche Aufgaben am Wichtigsten sind. Eine weitere Methode, die Kinder motiviert, wird das Sandwich genannt. Das heißt, es beginnt mit einer leichten Aufgabe, die schnell erledigt ist und ein Erfolgserlebnis mit sich bringt. Dann kommt eine schwierigere Aufgabe und zum Schluss noch etwas Spielerisches. So lernt das Kind auch kompliziertere Themen ohne Frust.

Motivation zum Lernen im Studium

Im Gegensatz zu Kindern bist du als Student wenn es ums Lernen geht in den meisten Fällen niemandem verantwortlich außer dir selbst. Und das kannst du ja leicht umgehen. Wie beschrieben, solltest du deshalb mit Struktur dafür sorgen, dass du alles rechtzeitig schaffst. Es gibt aber noch einen anderen Trick, der in jedem Alter wunderbar funktioniert, und das ist die Belohnung! Setze dir einen Anreiz dafür, dieses Lernpaket zu schaffen. Du wirst sehen, dass es dir leichter fällt. Und umso besser fühlt es sich nachher an, wenn du die Belohnung dann endlich genießen kannst. Das heißt aber auch, dann abzuschalten und nicht mehr an das Thema zu denken, das dich in den letzten Stunden beschäftigt hat.

Intrinsische Lernmotivation: Was ist das?

Grundsätzlich kann deine Motivation zum Lernen von Außen kommen oder von Innen. Das bedeutet, dass du entweder extrinsisch motiviert wirst durch den Wunsch nach einem guten Ergebnis, bei einem Berufsabschluss nach einem Job in hoher Position oder Ähnlichem. Kurz: sozialer Druck von Außen. Bei innerer oder intrinsischer Lernmotivation kommt dein Anreiz, dich an die Bücher zu setzen, von Innen. Weil das Thema spannend ist, weil du mit netten Leuten zusammen lernst, oder weil du einfach merkst, dass das Thema deinen eigenen Werten entspricht.

Motivation lernen: geht das?

Intrinsische Motivation ist sehr wichtig dafür, dass du am Lernen dranbleibst, aber sie ist nicht das einzig Wichtige. Um erfolgreich lernen zu können, solltest du ein gewisses Maß an intrinsischer und extrinsischer Motivation mitbringen. Die kannst du fördern, indem du dich zum Beispiel fragst, was dir das Lernen für die Zukunft bringt, aber auch was dich an dem Thema begeistert und warum du überhaupt damit angefangen hast. Dieser Trick nennt sich visualisieren. Du kannst das ganz praktisch machen, indem du dir zum Beispiel ein Bild suchst, das deine Motivation zum Lernen darstellt. Vielleicht bildet es ein Ziel ab, das du am Ende erreichen willst, oder es zeigt, wie du dich fühlen willst, wenn du es geschafft hast. Häng das Bild an deinem Lernort auf, kleb es in dein Notizbuch: Wichtig ist, dass du es beim Lernen ständig vor Augen hast. So wirst du an deine Motivation erinnert und lernst sie gewissermaßen.

Was denkst du?

Diesen Artikel weiterempfehlen