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Haushalt organisieren

Frau putzt Regal und organisiert Haushalt
Schriftzug in Schreibschrift "Just Relax"
Das Chaos nimmt bei dir zuhause überhand? Wir zeigen dir, was zum Haushalt organisieren motiviert und wie du Relaxen und Ordnung unter einen Hut bekommst!

Der ewige Stress mit dem Haushalt organisieren

Die Socke hängt über der Sessellehne, die Deko im Regal ist mit einer flauschigen Schicht Staub bedeckt und das Obst auf der Anrichte schimmelt fröhlich vor sich hin. Die Unordnung wächst dir über den Kopf? Nicht den Mut verlieren! Mit unseren Tipps klappt das Haushalt organisieren auch im stressigen Alltag.

Haushalt organisieren klappt nicht – woran hakt’s?

Unser Alltag ist generell streng getaktet: Meetings auf der Arbeit, Verabredungen, Arzttermine, Training – das Alles bekommen wir gewissermaßen vorgegeben. Den Haushalt organisieren fällt da aus dem Rahmen, denn hier tragen wir meist allein die Verantwortung ob, wann und wie etwas gemacht wird. Wenn du selber keine Lust auf Putzen und Müll rausbringen hast, sind Familie oder Mitbewohner meistens keine große Hilfe, denn die sind meist genauso wenig motiviert. Ein weiterer Punkt ist fehlende Effizienz, denn mal ehrlich: Wie oft denkst du darüber nach, ob es auch eine Möglichkeit gäbe, den Hausputz schneller zu erledigen?

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Frau organisiert Haushalt und räumt Regal ein

Was bringt ein Haushalt organisieren Wochenplan?

Kein Stress mehr durch Vorausplanung

Wenn sich Aufgaben immer weiter aufhäufen, verlierst du irgendwann den Überblick und kommst dann überhaupt nicht mehr hinterher. Deswegen ist es sinnvoll, dass du dir am Anfang der Woche einen Plan machst. Schreibe dir auf, was zu tun ist und wann du es erledigen willst. So hast du einen Überblick und bist zum einen nicht von der Menge an Aufgaben überfordert, zum anderen vergisst du auch nichts Wichtiges.

Schätze die benötigte Zeit ein

Damit du dir nicht zu viel auflädst, ist es wichtig, dass du dir zu Beginn ein Bild davon machst, wie viel Arbeit vor dir liegt. Ein riesiger Wäschekorb ist schließlich nicht so schnell gebügelt wie ein paar Hemden. So kannst du dann ungefähr abschätzen, wie lange du brauchen wirst. Damit du weißt, wie viel noch zu erledigen ist, solltest du dir außerdem ein Ziel stecken. Das kann sogar ganz konkret werden, indem du ein Foto vom Idealzustand machst, zum Beispiel vom aufgeräumten Wohnzimmer.

Plane die Häufigkeit ein

Als Nächstes solltest du die gesammelten Aufgaben in Kategorien einteilen, je nachdem, wie häufig sie zu erledigen sind. Zum Beispiel planst du täglich ein, das Geschirr zu spülen, Kleinigkeiten vom Boden aufzuräumen oder das Bett zu machen. Andere Aufgaben wie Wäsche waschen oder Staub wischen dagegen fallen nur einmal in der Woche an.

Verteile die Aufgaben unter der Woche

Hier kommt es auf deinen persönlichen Tagesablauf an. Verteile die Aufgaben so auf die Woche, dass du keinen zu stressigen Tag bekommst. Dafür solltest du unbedingt Verabredungen, Arzttermine oder eventuelle Überstunden mit berücksichtigen. Auf diese Weise entfällt der gefürchtete Putztag und du kannst die Aufgaben entspannt in kleinen über die Woche verteilten Paketen erledigen.

Wie geht Haushalt organisieren für Berufstätige leichter?

Gerade nach einem harten Arbeitstag sind schmutzige Wäsche oder eine verdreckte Dunstabzugshaube das Letzte, worauf du Lust hast. Deshalb kann es dir helfen, Struktur in das Haushalt organisieren zu bringen.

Haushalt organisieren mit lean strategy

Viele Unternehmen setzen auf sogenannte lean strategies, um ihre Abläufe effizienter zu gestalten. Eva Jarlsdotter, eine schwedische Journalistin, setzt die Methode auch im Haushalt ein – Flow statt Frust ist das Motto. Ziel ist es, das Haushalt organisieren kontinuierlich zu verbessern. Mach dir bewusst, was bei dir im Haushalt am Schlechtesten läuft. Um die Ursache für ein Problem im Haushalt herauszufinden, kannst du das japanische Prinzip Hadome anwenden. Dabei fragst du 5 Mal nach dem Warum. Also: Warum ist in meinem Wohnzimmer immer Chaos? – Weil die Kinder ihre Spielzeuge rumliegen lassen. Warum lassen sie die Spielzeuge liegen? – Weil sie keinen Stauraum dafür im Wohnzimmer haben. Warum haben sie keinen Stauraum? – Weil die Kinder eigentlich in einem anderen Zimmer spielen sollen? Warum tun sie das nicht? – Sie wollen gerne in der Nähe von Mama und Papa sein… Auf diese Weise kommst du schrittweise zum eigentlichen Grund des Problems und kannst da ansetzen.

Sandwich-Methode

Unser Gehirn ist sehr simpel gestrickt: Wenn wir ein Erfolgserlebnis haben, macht uns das glücklich. Deswegen ist es gerade bei Aufgaben wie Haushalt organisieren, bei denen du eher nicht so motiviert bist, besonders wichtig, dass du dich selbst mit Erfolg belohnst. Das geht zum Beispiel, indem du eine besonders ungeliebte Aufgabe wie bei einem Sandwich zwischen zwei leichte Tätigkeiten planst, die schnell erledigt sind. Dadurch bekommst du sofort ein Erfolgserlebnis und bist motivierter, auch die nervigeren Sachen fertig zu bekommen.

Aufräum-Sprints

Da findet man tage- oder vielleicht sogar wochenlang keine Zeit oder Motivation zum Aufräumen, und wenn man es dann endlich eingeplant hat, weiß man nicht, wo anfangen. Plane deswegen regelmäßig, am besten täglich, kleine Aufräum-Häppchen ein. Wichtig ist, dass du dich auf eine Tätigkeit konzentrierst. Sonst fängst du an, den Vorratsschrank auszuwischen, und mitten drin fällt dir die Packung Hummus in die Hände, der schon längst verarbeitet werden sollte, was du auch mal eben erledigst. Dabei fällt dir auf, dass die Küchengeräte dringend mal entfettet werden müssen also machst du da weiter… Und schon ufert dein kleines Projekt in einen abendfüllenden Berg aus, den du nicht geplant hast. Der Trick ist deshalb: Zeit stoppen! Jeden Abend 10 Minuten Aufräumen einplanen ist keine große Sache und wenn die Uhr tickt schaffst du es besser, dich auf das zu konzentrieren, was du dir vorgenommen hast.

Sofort erledigen

Gewöhne dir an, Gegenständen kein “Zwischenlager” zu erlauben. Das heißt, wenn du etwas benutzt hast, wird es sofort weggeräumt. Genauso kannst du einen Lappen neben dem Waschbecken liegen lassen und nach dem Händewaschen schnell einmal alles trocken wischen. Das Bett sofort nach dem Aufstehen zu machen ist leicht erledigt, während es dich mehr Überwindung kostet, wieder darauf zurückzukommen, nachdem du das Zimmer bereits verlassen und deine Gedanken auf andere Dinge konzentriert hast. Du wirst sehen, dass diese kleinen Handgriffe, die fast schon nebenbei erledigt sind, eine ganze Menge ausmachen!

Wie funktioniert Haushalt organisieren mit Kindern?

Spiel und Spaß

Schon kleine Kinder schaffen Aufgaben im Haushalt sehr gut. Du wirst sehen, dass sie oft von sich aus sogar Freude daran haben. Wichtig ist, dass du ein Kleinkind in die Aufgaben mit einbeziehst, also ihr räumt gemeinsam das Spielzeug auf oder deckt den Tisch. Gerade kreative Aufgaben wie Kochen oder Backen begeistern Kinder, weil sie neue Eindrücke mit allen Sinnen erfassen können. Gib ihnen Freiraum zum Experimentieren.

Belohnung zieht immer

Damit meinen wir nicht, dass Kinder mit Geschenken überhäuft werden sollen. Oft ist es viel mehr wert, wenn du deine Kinder für die erledigten Aufgaben lobst, auch wenn es nur Kleinigkeiten waren. Kinder brauchen Anerkennung und werden die Aufgaben im Haushalt auch in Zukunft gerne und ohne Zwang erledigen, wenn sie dafür gelobt werden.

Teilt eure Aufgaben auf

Sorgt dafür, dass alle im Haus eine feste Aufgabe haben, die am besten auch zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt werden soll. Wenn du in deiner Familie die Person ist, die auf alles achten muss, was anfällt, und Aufgaben jedes Mal neu an Partner und Kinder delegieren muss, kann das anstrengend werden. Wenn deine Kinder schon ein bisschen älter sind, kannst du die Verantwortung für bestimmte Aufgaben auch an sie abgeben. Wenn einer weiß, dass er immer dafür zuständig ist, den Müll rauszubringen oder das Bad zu putzen, muss das nicht jedes Mal auf Neue ausgehandelt werden.

Wie funktioniert eine Haushalt organisieren App?

Natürlich kannst du dich beim Haushalt organisieren auch von elektronischen Helferlein unterstützen lassen. Von einer allgemein gehaltenen ToDo-App bis zu speziellen Haushaltsplänen, mit denen du Aufgaben regelmäßig einplanen, Einkaufslisten schreiben oder dich mit deinen Mitbewohnern abstimmen kannst, gibt es eine riesige Auswahl an Möglichkeiten. Wichtig ist, dass du genau hinschaust, welche Funktionen du brauchst, und anhand dessen die richtige App auswählst.

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